Gefährliche Toxingehalte
Nach der Ernte lassen viele Landwirte ihr Getreide untersuchen, um den Futterwert einzuschätzen. Die jährlichen Auswertungen der Getreideanalysen zeigen, wie stark der Rohprotein- und Stärkegehalt der Getreidearten je nach Düngung, Sorte und Standort schwankt. Allerdings ist noch immer so, dass eigene Getreideuntersuchungen nicht für jeden Betrieb selbstverständlich sind und Rationen nach wie vor mit Tabellenwerten berechnet werden. Aber schon eine kleine Fehleinschätzung der Getreidequalität reicht, und der erhoffte wirtschaftliche Erfolg bleibt aus.
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Vom Hektolitergewicht auf den Energiegehalt des Getreides zu schließen, ist nicht sinnvoll, auch wenn bei der Getreidepreisermittlung niedrige hl-Gewichte mit einem geringeren Energiegehalt in Verbindung gebracht und entsprechend weniger dafür bezahlt wird. Eine Untersuchung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen aus dem Jahr 2004 zeigt, dass das hl-Gewicht von Weizen keinen zuverlässigen Hinweis auf den Energiegehalt gibt. Lediglich der Rohproteingehalt nahm mit steigendem hl-Gewicht leicht zu. Bei ungünstiger Witterung zur Zeit der Getreideblüte nimmt das Risiko des Befalls mit Fusarienpilzen zu. Diese Feldpilze können die beiden Leittoxine Don (Desoxynivalenol) und Zea (Zearalenon) bilden. Mehrjährige Untersuchungen belegen, dass...
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