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Ackerbau-Telegramm

So kommt Wasser in den Boden

Die Bewegung von Wasser innerhalb eines Bodens kann auf zweierlei Wegen stattfinden. Beim Fluss durch die feinen Poren der festen Bodenbestandteile (Bodenmatrix) wird das enthaltene Wasser von nachfolgenden Niederschlägen verdrängt, sobald der Boden wassergesättigt ist. Die Geschwindigkeit dieser Bewegung ist abhängig von der Porengröße, jedoch wesentlich geringer, als beim sog. präferentiellen Fluss. Bei diesem bewegt sich das Wasser auf bevorzugten Fließwegen, wie z.B. Regenwurmröhren, Wurzelkanälen oder Schrumpfungsrissen. Durch diese Makroporen können wasserlösliche Pflanzenschutz- oder Düngemittel (Nitrat) innerhalb weniger Tage ins Grundwasser gelangen. Gerade auf tonigen sowie langjährig pfluglos bearbeiteten Flächen kann dies ein signifikanter Verlustpfad sein. Verringern Sie das Austragsrisiko von Betriebsmitteln, indem diese nur bei nachfolgend trockener Witterung bzw. vor leichten Niederschlägen ausgebracht werden. Hierdurch können sich die Stoffe in der Bodenmatrix lösen und werden vor präferentiellen Fluss geschützt.
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In Regenwurmröhren oder alten Wurzelkanälen kann sich Wasser schnell und beinahe ungehindert durch das Bodenprofil bewegen.
In Regenwurmröhren oder alten Wurzelkanälen kann sich Wasser schnell und beinahe ungehindert durch das Bodenprofil bewegen. Jochen Brust
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