Tierantibiotika steckt in der Gülle
Mehrere tausend Tonnen Antibiotika werden jedes Jahr in der EU an Schweine, Rinder oder Geflügel verabreicht. Die Tiere scheiden bis zu 90 Prozent davon unverändert wieder aus. Mit dem Mist oder der Gülle landen die Wirkstoffe dann auf den Feldern. Seit 2005 untersuchen deutsche Forscher an den Tierantibiotika Sulfadiazin und Difloxacin, was mit den Medikamenten passiert. Nach ersten Erkenntnissen scheinen die Substanzen aus dem Boden nicht in das Grundwasser zu gelangen. Allerdings beobachteten die Wissenschaftler eine Anreicherung resistenter Mikroorganismen. Das Verbundprojekt unter Federführung der Landwirtschaftlichen Fakultät an der Universität Bonn geht nun in die zweite Runde, meldet heute das Onlineportal Animal-Health.
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