DBV fordert Hilfsprogramm für Veredlungsbetriebe
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat auf seiner heutigen Sitzung erneut auf die schwierige Lage der Schweinehalter in Deutschland aufmerksam gemacht. Angesichts der existenziellen Krise wegen der nicht kostendeckenden Erzeugerpreise für Schweinefleisch fordert der DBV von Politik, Wirtschaft und Lebensmittelhandel ein Hilfsprogramm. So wird unter anderem die sofortige Erhöhung der Exporterstattung für Schweinefleisch durch die EU-Kommission gefordert sowie die Beendigung des zerstörerischen Preisdrucks des Lebensmittelhandels.
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Die Erklärung des DBV-Präsidiums im Wortlaut: „Angesichts erneut gesunkener Erzeugerpreise für Schweinefleisch (9 Cent pro kg Schlachtgewicht innerhalb der letzten beiden Wochen) und drastisch gestiegener Kosten bei Futter und Energie hat sich die seit mehr als einem Jahr andauernde miserable wirtschaftliche Situation der Schweinehalter nochmals dramatisch verschlechtert. Während die Kosten der Schweinehalter bei 2 €/kg Schlachtgewicht liegen, werden am Markt derzeit nur 1,40 € erzielt. Mit diesen Erlösen können nicht einmal die variablen Kosten gedeckt werden. Viele Sauenhalter und Schweinemäster in Deutschland stehen akut vor dem Aus. Diese existenzielle Krise macht ein umfangreiches Hilfsprogramm dringend erforderlich. Im Einzelnen...
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