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Obstbau in Bayern

Zwetschgenernte geht zu Ende

Die Zwetschgenernte in den bayerischen Anbaugebieten ist nahezu abgeschlossen. Bedingt durch die widrigen Witterungsverhältnisse im Frühjahr fällt das Resümee gemischt aus, wie der Bayerische Bauernverband (BBV) in einer Pressemeldung mitteilt.
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Die Spätfröste im April haben bei Zwetschgen zu deutlichen Ertragseinbußen geführt.
Die Spätfröste im April haben bei Zwetschgen zu deutlichen Ertragseinbußen geführt. Werner-Gnann

Blauviolett und länglich mit spitzem Ende – die Früchte stecken voller guter Inhaltstoffe, und das bei geringer Energiedichte. 100 Gramm Zwetschgen enthalten lediglich 50 Kilokalorien, jedoch sehr hohe Anteile an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen. Sie sind zudem reich Vitamin A, B, C und E und zeichnen sich durch einen hohen Ballaststoff- und Fruchtzuckergehalt aus, weshalb ihnen eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt wird.


Ernte weit unter dem Vorjahresniveau


Der erwerbsmäßige Anbau von Zwetschgen in Bayern erstreckt sich über rund 600 Hektar. Mit rund drei Vierteln der Fläche ist Franken das Zentrum des bayerischen Zwetschgenanbaus. Angesichts der Spätfröste im Frühjahr falle die Ernte heuer weitaus geringer aus als im Vorjahr. „Wir haben Einbußen bis zu 50 Prozent“, sagt Herbert Hubmann, Geschäftsführer der Franken Obst GmbH im oberfränkischen Igensdorf. Dabei stünden der kleineren Menge sehr gute Qualitäten gegenüber. „Je weniger Obst an den Bäumen hängt, umso größer werden die einzelnen Früchte. Die diesjährige Ernte zeichnet sich durch große, schöne Früchte aus“, betont Hubmann. Die Franken-Obst GmbH vermarktet ihre Ernte vor allem über den Einzelhandel.

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