Versuch zur reduzierten Bodenbearbeitung
Benedikt Paeßens vom LTZ Augustenberg hat in seinem Projekt FixVorSaat Soja unterschiedliche Bodenbearbeitungs-Varianten miteinander vergleichen. Lesen Sie hier, wie die acht Varianten abschlossen.
Artikelzusammenfassung
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In dem zweijährigen Exaktversuch stellte sich Paeßens zwei Fragen: 1. Eignen sich verschiedene Verfahren der reduzierten Bodenbearbeitung für den Sojaanbau? Und 2. Kann auf den Einsatz eines Totalherbizids vor der Saat im Sojaanbau verzichtet werden?
Acht Varianten getestet
- Mulchsaat nach Phacelia mit Spectrum + Centium + Sencor
- Mulchsaat nach Phacelia mit Spectrum + Centium + Sencor + Totalherbizid
- Strip-Till nach Phacelia mit Spectrum + Centium + Sencor
- Strip-Till nach Phacelia mit Spectrum + Centium + Sencor + Totalherbizid
- Direktsaat mit Nutzung Grünroggen ohne Herbizide
- Direktsaat mit Nutzung Grünroggen mit Spectrum + Centium + Sencor
- Direktsaat mit gewalztem Grünroggen ohne Herbizide
- Direktsaat in gewalztem Grünroggen mit Spectrum + Centium + Sencor
Ergebnisse
- In Mulch- und Direktsaat sind die Flächen mit und ohne Totalherbizid gleich stark verunkrautet.
- Die Direktsaatvarianten mit Grünroggen sind stärker verunkrautet als die Strip-Till- und Mulchsaatvarianten. Dies ist speziell bei der Abfuhr des Grünroggens der Fall.
- Die Direktsaatvarianten lieferten im Vergleich zu Mulchsaat und Strip-Till geringere Erträge. Das ist dem späteren Saatzeitpunkt und dem erhöhten Wasserbedarf des Grünroggens geschuldet.
- Die Erträge der Varianten Strip-Till und Mulchsaat mit der Herbizidkombination waren vergleichbar mit denen der Varianten Strip-Till und Mulchsaat mit Totalherbizid.
Fazit
- Die Direktsaat lohnt sich nicht.
- Ein Totalherbizid bringt bei Strip-Till und Mulchsaat keine Vorteile




