Monitoring zu Kohlhernie
Kohlhernie beim Raps wird durch einen bodenbürtigen Einzeller hervorgerufen. Er befällt die junge Rapswurzel und verursacht die typischen Wurzeltumore. Auf den dadurch gestörten Nährstoff- und Wassertransport der Pflanze folgen z.B. Welke, Kümmerwuchs und Ertragsausfälle bis hin zu Totalverlusten.
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Kohlhernie beim Raps ist mittlerweile kein regionales Problem mehr. Bereits in fast jedem Bundesland gibt es vielzählige Fälle von kohlherniebefallenen Flächen und die Tendenz ist steigend. Hat sich die Krankheit erst einmal auf einem Schlag bemerkbar gemacht, wird sie zu einem jahrelangen Begleiter. Neben ackerbaulichen Maßnahmen, wie späteren Aussaatterminen und eine Anhebung des pH-Wertes (z.B. durch Kalkstickstoff) ist der Anbau kohlhernierestistenter Sorten unumgänglich. Der RAPOOL-RING startet ab sofort ein Onlinemonitoring auf der Firmenhomepage www.rapool.de, um die Verbreitung von Kohlhernie bundesweit zu evaluieren. Alle Landwirte, die ihre Kontaktdaten hinterlassen, nehmen automatisch an der Verlosung von zwei Einheiten...
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