Grüne veröffentlichen Studie zu ESBL-Keimen in Wurstwaren
Pünktlich zur Europawahl, hat die Bundestagsfraktion
der Grünen wie zuletzt 2013 eine Studie
zur Keimbelastung von Fleisch durchgeführt,
um die Tierhaltung in Deutschland anzugreifen.
Sie ließen Proben von Rohwurstsorten aus 13
Städten auf ESBL-Keime testen und fanden bei
16 Prozent der Wurst- und Schinkenprodukte ESBLKeime.
Bei Putenprodukten fanden sie die Erreger
bei 66 Prozent der Proben.
- Veröffentlicht am
Grünen-Politikerin Bärbel Höhn behauptete, das System der Massentierhaltung produziere resistente Keime gegen Antibiotika, welche die Menschen über das Wurstbrot zu sich nähmen. Dies sei nach ihrer Ansicht eine tickende Zeitbombe. Sie forderte deutlich mehr Platz für die Tiere, Auslauf im Freien und eine Reduktion der Herdengröße. Bundesagrarminister Christian Schmidt nimmt das Problem laut seiner Sprecherin sehr ernst. Er verwies aber auf die neue Antibiotika- Datenbank. Diesem Vorgehen solle man erst einmal die Chance geben, ihre Wirkung zu entfalten. QS wies darauf hin, dass die Untersuchung aufgrund der viel zu kleinen Stichprobe nicht repräsentativ sei. Zudem hänge das Risiko einer Infektion mit ESBL bildenden...
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