Vertrauen in den Schweinezyklus
"In schlechten Zeiten investieren", das gilt nicht nur für Aktienmärkte. Was für den Aktienmarkt gilt, ist eins zu eins übertragbar auf fast alle Märkte, die saisonalen Schwankungen unterliegen. Der Schweinemarkt bildet hier keine Ausnahme. Im Gegenteil: Derzeit nutzen die leistungsfähigen Betriebe die niedrigen Zuchtsauenpreise, um sich für die erwartete Ferkelnachfrage vorzubereiten und die steigenden Ferkelpreise mitzunehmen.
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Der Schweinezyklus ist der Garant für ansteigende Erlöse, die sich bei den Mastschweinen bereits andeuten. Der Vorteil einer Remontierung im Preistief liegt vor allem darin, dass die Sauen ihre Höchstleistung (dritter bis fünfter Wurf) bei besseren Ferkelpreisen liefern. Raimund Tschiggerl, Geschäftsführer Schweinezucht Steiermark, rechnet mit 2,5 Ferkeln mehr pro Jahr in den dritten bis fünften Würfen, was für einen Betrieb mit 100 Zuchtsauen einen Einkommensvorteil von 10.000 Euro entspricht. Im aktuellen Magazin des Verbandes Österreichischer Schweinebauern rechnet Tschiggerl vor, dass die erfolgreichen Betriebe Remontierungsraten von 50 bis 60 Prozent bevorzugen. Grund sei die Differenz zwischen den Altsauenerlösen und den Kosten des...
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