Genomische Selektion wird Tierzucht verändern
Die Tierzuchtforschung muss sich mit globalen Herausforderungen Bevölkerungswachstum, Artenvielfalt, Ernährungssicherheit und Klimawandel auseinandersetzen. Auf dem neunten Weltkongress für angewandte Genetik in der Tierproduktion (WCGALP) werden die neuesten Forschungsergebnisse aus der Tierzuchtforschung vorgestellt. Der alle vier Jahre stattfindende Kongress wird zum ersten Mal in Deutschland abgehalten. Rund 1400 Wissenschaftler werden vom 1. bis 6. August in Leipzig erwartet. „Der Fokus der Forschung wird in den kommenden Jahren noch stärker auf der Nachhaltigkeit liegen. Diese Forschungsergebnisse kommen schließlich auch den Verbrauchern zu gute“, sagt Tagungspräsident Professor Dr. Ernst Kalm. „Dass der Kongress in Deutschland stattfindet, unterstreicht die internationale Bedeutung der deutschen Agrarwissenschaften.“ Zuletzt trafen sich die Wissenschaftler in Frankreich (2002) und Brasilien (2006).
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