Circoimpfung: am Ferkel oder erst in der Mast?
Unbestritten ist, dass die Circoimpfung ein großer Erfolg ist. Doch die Experten sind sich noch nicht einig, wann der beste Zeitpunkt für die Impfung ist. Die einen sagen, am besten so früh wie möglich, die anderen meinen, es reiche bei der Einstallung in die Mast. Letzteres sei einfacher, weil die Kosten der Impfung dann eindeutig beim Mäster anfallen, der den Profit der Impfung einfährt.
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In der aktuellen Ausgabe des Magazins "top agrar" schreibt Dr. Josef Schulte-Wülwer zu diesem Thema, dass die späte Impfung erst in der Mast zwar funktionieren könne, in vielen Fällen jedoch zu spät komme. Das würden Untersuchungen im Emsland zeigen. Er rät im Zweifelsfall zu Blutuntersuchungen beim Ferkelerzeuger und Mäster, um den Infektionszeitpunkt und damit den richtigen Impfzeitpunkt bestimmen zu können. Der für ihn beste Weg sei die frühzeitige Impfung ab etwa der dritten Lebenswoche im Stall des Ferkelerzeugers. Die Impfkosten müssten dann vom Mäster anteilig übernommen werden. Dieser Impfschutz halte in der Regel bis zum Mastende.
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