Verbesserte Tiererkennung
Die Kennzeichnung mit Ohrmarken ermöglicht die Rückverfolgung von Tieren und Tierbewegungen im Sinne des Verbraucherschutzes. Darüber hinaus ist die Kennzeichnung ein Element beim Schutz der Tiere vor hochansteckenden Krankheiten. Standard sind die LF-(Low Frequency)-Transponder mit 134,2 Kilohertz (ISO-Normen 11784 und 11785). Sie werden bei der Fütterung von Milchkühen und Sauen eingesetzt und sind für die innerbetriebliche Einzeltiererkennung ausreichend. Mit diesen LF-Transpondern ist jedoch keine simultane Tiererfassung möglich.
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Privatdozentin Dr. Engel Hessel von der Außenstelle Vechta der Universität Göttingen berichtete beim Gründungskolloquium des Departments für Nutztierwissenschaften, dass dies durch den Einsatz von HF-(High Frequency)-Transpondern wegen der Antikollisionsfähigkeit nun möglich sei. Weitere Vorteile dieser Technik seien die bessere Lesereichweite sowie eine höhere Datenübertragungsrate. In ihren Versuchen befanden sich die Transponder in den Ohrmarken der Ferkel, die Antenne war in den Trog des Futterautomaten integriert. Im Vergleich mit Videobeobachtungen ergab sich bei mehr als 2000 Trogbesuchen eine Erkennungsrate von 97,3 Prozent. Weitere Versuche führt Hessel zum Online-Monitoring in der Pferdehaltung durch. Besonders interessant sei...
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