Ferkel umsetzen: Nur mit Fingerspitzengefühl
Das Umsetzen in die Mast als geschlossener Wurf soll wegen der geringeren Stressbelastungen zu besseren Aufzucht- und Mastergebnissen führen. Diese Behauptung hat man in Thüringen untersucht und dabei verschiedene Verfahren mit einander verglichen. Dabei wurde die heute übliche Mehrphasenproduktion, also das Umsetzen nach der Säugeperiode in einen speziellen Ferkelaufzuchtstall und nach der Ferkelaufzucht in die Mast mit einer Zweiphasen- und Einphasenproduktion verglichen. Bei der Einphasenproduktion wird überhaupt nicht umgesetzt und bei der Zweiphasenproduktion bleiben die Ferkel bis zum 70igsten Tag in der Abferkelbucht.
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Die Untersuchungen ergaben keine durchgängig positiven Leistungseffekte der Schweine, die als Wurf komplett abgesetzt und gemästet wurden. Bauliche Voraussetzungen, die Streuung der Wurfgröße sowie der Anteil versetzter Tiere und untergewichtiger Tiere machen das Absetzen als geschossener Wurf unpraktikabel. Die Versuchen zeigen aber auch: Ferkel sollten so wenig wie möglich und behutsam umgesetzt werden.
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