Schnitzel und Würste aus Hollands Laboren
In den Niederlanden an der Universität Utrecht bastelt man jetzt konkret am künstlichen Schnitzel, war kürzlich in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zu lesen. Damit soll es irgendwann Frikadellen, Salami oder Eisbein aus der Retorte gben, ohne dass Tiere dafür sterben müssen. Das soll über die Züchtung von Gewebe im Reagenzglas funktionieren. Anfangs ging es dabei ausschließlich um Humangewebe für Transplantationen. Doch nun sollen aus tierischen Zellen Würste und Fleischstücke heranreifen – das Patent dafür hat sich Willem van Eelen, ein Geschäftsmann aus Amsterdam, Ende der neunziger Jahre gesichert.
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Haut, Knochen, Nervenzellen, Herzgewebe wachsen schon in holländischen Labors heran, nun wolle man auch in der Kunstfleisch-Sparte den Durchbruch schaffen, ist in dem Beitrag zu lesen. Mit zwei Millionen Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium ein vierjähriges Forschungsprojekt, die fleischverarbeitende Industrie hat weitere zwei Millionen gestiftet. Das Verfahren: Zellproben von Rind, Schwein und Pferd werden mit feinen Nadeln Spender-Tieren auf Bauernhöfen entnommen. Mit einer Pipette werden einige Stammzellen in flaschenförmige Kunststoffbehälter gegeben. In diesen Flachmännern schwimmen die Stammzellen in einer Nährlösung aus Wasser, Zucker, Vitaminen und Aminosäuren und wachsen über Tage und Wochen zu Muskelzellen und -fasern...
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