Auf die Hilfe von Nützlingen bauen
Bis zum Jahr 2030 soll der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel laut Biodiversitätsstärkungsgesetz um 40 bis 50 Prozent in der Menge reduziert werden. Wo angesetzt werden kann, wird unter anderem mit Hilfe des Demonstrationsbetriebsnetzwerks Pflanzenschutzmittelreduktion ausgelotet. Für den Obstbau erfolgen dazu Maßnahmen in sechs Betrieben. Ein Baustein ist die Nützlingsförderung, deren erste Erkenntnisse hier zusammengefasst werden.
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Grundlage des integrierten Pflanzenschutzes und somit auch der Versuche im Demonetzwerk ist es, die Obstanlagen mit Blick auf die Befallsgefahr durch unterschiedliche Schaderreger einzuordnen. Hierfür erfolgt ein Schädlingsmonitoring mit Pheromonfallen und Klebetafeln. So werden Schädlinge wie Apfelwickler, Kleiner Fruchtwickler oder Apfelsägewespe während ihrer Flugzeit überwacht und wöchentlich kontrolliert. Zum anderen erfolgen visuelle Kontrollen und Klopfproben. Auch die Beobachtungen der Betriebsleiter fließen mit ein. Versuche werden je nach Auftreten des Schaderregers gestaltet. Durch diese genauen Bestandskontrollen ergeben sich bereits gewisse Reduktionsmöglichkeiten: Es konnten auf den Demobetrieben Behandlungen eingespart oder...
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