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Humus im Boden: Was ist viel, was ist wenig?

Humus-Check für Landwirte: Das Thünen-Institut legt ein Vergleichssystem vor, mit dem Humusgehalte landwirtschaftlich genutzter Böden in Deutschland eingeordnet werden können
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Der Humusgehalt lässt sich mit einer Bodenprobe messen. Doch welcher Humusgehalt ist für den eigenen Standort viel oder wenig?
Der Humusgehalt lässt sich mit einer Bodenprobe messen. Doch welcher Humusgehalt ist für den eigenen Standort viel oder wenig?JONAS KLEIN

Humus ist ein wichtiger Faktor für die Bodenfruchtbarkeit. Deshalb haben Landwirtinnen und Landwirte ein Interesse daran, dass ihre Böden ausreichend mit Humus versorgt sind. Doch was ist viel und was ist wenig? Wie viel Humus im Boden gespeichert ist, hängt wesentlich vom Standort ab. Das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz hat jetzt ein bundeseinheitliches Benchmarksystem entwickelt, also ein Vergleichs- und Bewertungssystem, das die standortspezifische Einordnung von Humusgehalten ermöglicht.

Mithilfe eines Entscheidungsbaums können Landwirte nun leicht ermitteln, ob die Humusgehalte ihrer Böden standorttypisch sind. Dieser Entscheidungsbaum ist als kostenlose Web-Applikation nutzbar unter https://humuscheck.thuenen.de/. Ein lehmiger Boden hat im Allgemeinen mehr Humus als ein sandiger Boden. Doch die Landwirte können den Gehalt durch die Bewirtschaftung ihres Bodens beeinflussen. Projektleiter Dr. Axel Don vom Thünen-Institut erklärt dazu: „Bei erfolgreichem Humusmanagement werden die Gehalte im standorttypischen Bereich liegen oder sogar darüber. Wenn Humusgehalte unter die standorttypischen Werte fallen, ist dies eine Warnung, dass die Humusversorgung des Bodens nicht ausreicht.“

Das Humus-Check-Benchmarksystem ist abrufbar unter https://humuscheck.thuenen.de/.

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