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Forscher warnen vor mehr Problemen

Forschende aus Baden-Württemberg sehen die Aufnahme gefährdeter Tierarten in Jagdrecht kritisch. Die bereits bestehenden Koexistenz-Probleme, etwa in der Landwirtschaft würde damit nicht gelöst werden.

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Ein Biber schwimmt im Fluss.
Ein Biber schwimmt im Fluss.Sylvia Bouchard/shutterstock.com
Vor der Aufnahme gefährdeter Tierarten wie dem Wolf, dem Biber und der Saatkrähe ins Jagdrecht haben Ökologen mehrerer baden-württembergischer Forschungseinrichtungen jetzt in einem offenen Brief unter anderem an den Ministerpräsidenten in Stuttgart, Winfried Kretschmann, gewarnt. Es bestehe das Risiko, dass die bestehenden Koexistenz-Probleme etwa im Bereich der Landwirtschaft ungelöst blieben oder sogar verschärft würden. Denn in wachsenden Populationen würden geschossene Tiere meist schnell durch Artgenossen ersetzt, schreiben die Forscher. Im Fall des Wolfes könne ein Abschuss sogar zur Zunahme von Rissen an Weidetieren führen, beispielsweise weil durch den Wegfall von Elterntieren die Rudelstruktur gestört werde. Zäune und speziell...
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