Die Bundesländer bleiben in der Frage gespalten, welche Konsequenzen aus dem Ukraine-Krieg für die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 gezogen werden sollten. Auf der Sonder-Amtschefkonferenz vergangene Woche in Magdeburg sprachen sich nur neun Länder, darunter auch Baden-Württemberg, dafür aus, die Regelungen zur geplanten vierprozentigen Flächenstilllegung und zum Fruchtwechsel im kommenden Jahr vorübergehend auszusetzen. Vor allem Grün-geführte Landwirtschaftsressorts zogen nicht mit. Das Treffen diente der Abstimmung von Bund und Ländern für die weiteren Verhandlungen mit der Europäischen Kommission über den GAP-Strategieplan. Ende Juli folgt dann die Sonder-Agrarministerkonferenz zur Verabschiedung des...