Die vergangene Woche aufgebrachte Forderung von Naturschutzverbänden, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern nach einer öffentlichen Datenbank für die von Landwirten ausgebrachten Pflanzenschutzmittel stößt beim Deutschen Bauernverband (DBV) auf scharfen Widerspruch. Nach Einschätzung von DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken dürfte dieser Vorstoß für das Ziel der Pflanzenschutzmittel-Einsparung kaum einen wirklichen Nutzen bringen, sondern würde hauptsächlich der sachfremden Skandalisierung Vorschub leisten. Diese populistische Effekthascherei sei problematisch, weil fälschlicherweise suggeriert werde, dass Pflanzenschutzanwendungen ohne jede Kontrolle und Regel stattfinden, erklärte Krüsken. Sämtliche Anwendungsdaten der...