Bestand regulieren Herdenschutz und Schadensersatzzahlungen reichten nicht aus, um die Koexistenz von Weidetierhaltung und Wölfen in Deutschland sicherzustellen. Gebraucht werde auch ein Bestandsmanagement des Wolfs. Das hat der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, auf der DBV-Veranstaltung „Zukunft von Wolf und Weidetierhaltung" betont. Die Landwirte fühlten sich mit dem Problem allein gelassen, dass der Wolfsbestand hierzulande immer weiter wachse und die Zahl von Übergriffen auf Nutztiere steige, stellte Hartelt fest. Ein Wettrüsten mit Zäunen werde den Konflikt nicht lösen. Der Herdenschutz habe Grenzen.