Unter Druck In Deutschland ist ein Ende des Auftretens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Wildschweinebestand nicht abzusehen. In der vergangenen Woche ist bis einschließlich 8. Juli die Zahl der infiziert aufgefundenen Kadaver seit dem ersten Nachweis auf 1 511 Fälle gestiegen, so die aktuellen Daten des Friedrich-Loeffler-Instituts. Schwerpunkt der ASP-Nachweise bleibt Brandenburg, wo es bisher 1225 Fälle gab; in Sachsen waren es 286. Mit jeder neu festgestellten Infektion verlängert sich auch die Exportsperre für Schweine und Schweinefleisch in die meisten Drittländer, die nach internationalen Regeln für eine neue Marktzulassung eine ASP-Freiheit von einem Jahr fordern, wenn keine Regionalisierung vereinbart ist.