Bei der Agrarministerkonferenz (AMK) Anfang Juni hat es keine einheitliche Positionierung zur Einführung eines erweiterten Kriseninstrumentariums mit Milchmengenbegrenzungen am Milchmarkt der Europäischen Union gegeben. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz halten laut einer Protokollerklärung das bestehende Instrumentarium für ausreichend und riefen die Bundesregierung auf, sich in den Agrarverhandlungen nicht für entsprechende Vorschläge des EU-Parlaments zur Änderung der Gemeinsamen Marktorganisation einzusetzen. Im Nachgang der AMK übten mehrere Verbände in einer gemeinsamen Presseerklärung, unter anderem die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Land schafft Verbindung, vergangene Woche...