Die Dürreperioden der letzten Jahre haben in Baden-Württemberg die Bäume stark geschwächt. Sorgen bereitet neben den Nadelbäumen aktuell die Buche, die aufgrund des Wassermangels vielerorts bereits umfangreich braunes Laub trägt. Sie hat einen Anteil von rund 22 Prozent am Wald. Von Januar bis August mussten im Land bereits rund 150.000 Kubikmeter Buchenholz allein aufgrund von Dürreschäden eingeschlagen werden. Rund die Hälfte der abgestorbenen Buchen wurde laut Forstminister Peter Hauk aufgearbeitet – vorrangig dort, wo die Verkehrssicherheit dies notwendig machte. Ein erheblicher Teil der Bäume bleibt stehen und dient damit noch als ökologisch wertvolles Totholz.