In Sachsen sind nach der erstmaligen Bestätigung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein Ende Oktober nun weitere Fälle hinzugekommen. Wie das zuständige Sozialministerium in Dresden mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler-Institut in Knochen von zwei Bachen das ASP-Virus nachgewiesen. Der Fundort befindet sich in der Gemeinde Podrosche im Landkreis Görlitz nahe der polnischen Grenze und ist etwa acht Kilometer vom Erstausbruchsgeschehen in Pechern entfernt. Insgesamt ist damit die Zahl der an der Tierseuche verendeten Tiere in Deutschland auf 156 gestiegen, wovon allein 153 auf Brandenburg entfallen. In Brandenburg wurde zwischenzeitlich die erforderliche Ermächtigung geschaffen, damit in der „weißen Zone" um das...