Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) hat trotz spezifischer Maßnahmen den Rückgang der Artenvielfalt nicht verlangsamt. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Rechnungshof (EuRH) in einem Sonderbericht, der sich mit der Biodiversität landwirtschaftlicher Nutzflächen und dem Beitrag der GAP zu deren Erhalt und Verbesserung befasst. Die intensive Landwirtschaft sei weiterhin eine der Hauptursachen für den Verlust der Artenvielfalt. Die Koordinierung der EU-Biodiversitätsstrategie für das Jahr 2020 mit der Agrarpolitik war laut Prüfern lückenhaft. Zudem verfolge die EU-Kommission die Ausgaben der GAP für die biologische Vielfalt nicht zuverlässig. Ein Großteil der betreffenden GAP-Mittel habe zudem nur geringe positive Auswirkungen auf die...