Aufgeschreckt durch Bilder von reihenweise absterbenden Bäumen und den Hilferufen der Waldbesitzer bei gleichzeitig wachsendem Druck der Öffentlichkeit in Sachen Klimaschutz ergreifen erste Landesregierungen jetzt Initiativen gegen das sogenannte Waldsterben 2.0. So beschloss Thüringens Regierung vergangener Woche ein Nothilfeprogramm zur Rettung der von Trockenheit und Borkenkäferbefall bedrohten Wälder. Die Maßnahmen des Aktionsplans umfassen laut Staatskanzlei in Erfurt ein finanzielles Volumen von etwa 500 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren. Für die Bewältigung der Extremwetterereignisse seien im laufenden Jahr acht Millionen Euro zusätzlich als außerplanmäßige Ausgaben bereitgestellt worden. In Schleswig-Holstein gab...