In den USA wird der erweiterte Marktzugang für nicht hormonbehandeltes US-Rindfleisch in der EU gefeiert; hierzulande kritisieren Bauernverbände und Tierschützer die Vereinbarung. Das Abkommen sieht vor, dass große Teile eines globalen EU-Einfuhrkontingentes von jährlich 45.000 Tonnen Rindfleisch für die USA reserviert werden. Die US-Rindfleischindustrie begrüßte das Abkommen, welches fast eine Verdreifachung der präferierten Lieferungen mit einem Wert von etwa 376 Millionen Euro erlaube. Dagegen kritisierte DBV-Präsident Rukwied, die EU mache zunehmend Zugeständnisse zu Lasten der europäischen Landwirte. Den europäischen Markt für den transatlantischen Import von landwirtschaftlichen Gütern zu öffnen, sei auch vor dem Hintergrund der...