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ISN-Umfrage zur Sauenhaltung

Auflagenfrust: Viele Ferkelerzeuger denken ans Aufgeben

Die Auflagenflut verdirbt deutschen Ferkelerzeugern den Spaß an der Arbeit. Besonders negativ: das Hickhack um das Ende der betäubungslosen Kastration.
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Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) hat die Ergebnisse der aktuellen ISN-Umfrage zur Zukunft der Sauenhaltung veröffentlicht. Insgesamt haben sich bis Ende Juli 645 Ferkelerzeuger von unter 20 bis meh-reren 1000 Sauen (im Mittel 379 Tiere) beteiligt. Somit umfasst die Umfrage rund 13 Prozent der deutschen Sauenhaltung.

Über die Hälfte der Sauenhalter (52,1 Prozent) denkt in den nächsten zehn Jahren ans Aufgeben. Bei etwa jedem sechsten befragten Betrieb steht der Ausstieg bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre bevor. Die Umfrage zeigt deutlich, dass besonders die Auflagenflut den Ferkelerzeugern zu schaffen macht. Dies ist für 73,5 Prozent der Haupt-grund, darunter mehrheitlich Abferkelung, Kastration und Vorgaben zum Kupieren.

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