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Schutz der Artenvielfalt

Positives Fazit für Rewes Pro-Planet-Label

Seit über einem Jahrzehnt engagiert sich die Rewe Group im Artenschutz und hat entsprechend erzeugte Produkte mit dem Pro-Planet-Label gekennzeichnet. Am Tag der Insekten (22. 3.) hat der Lebensmittelkonzern Bilanz gezogen.
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Seit zehn Jahren engagiert sich die Rewe Group im Erhalt der Artenvielfalt und hat dazu unter anderem auch Projekte in Zusammenarbeit mit Obstbauern am Bodensee vorangetrieben. Seither sind beispielsweise jede Menge Blühflächen entstanden.
Seit zehn Jahren engagiert sich die Rewe Group im Erhalt der Artenvielfalt und hat dazu unter anderem auch Projekte in Zusammenarbeit mit Obstbauern am Bodensee vorangetrieben. Seither sind beispielsweise jede Menge Blühflächen entstanden. Werner-Gnann

Der Verlust der biologischen Vielfalt zählt laut Rewe zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Durch menschliche Einflüsse sterben gegenwärtig bis zu tausendmal mehr Arten aus, als dies auf natürliche Weise der Fall wäre. Zahlreiche Ökosysteme sind gefährdet. Das hat den Lebensmittelkonzern schon vor Jahren auf den Plan gerufen.

Starkes Engagement des Obstbaus

Seit 2010 engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt von REWE Group, Bodensee-Stiftung, BirdLife Österreich und dem Naturschutzbund Deutschland  (NABU) mittlerweile über 250 Landwirte in 13 Anbauregionen für den Schutz der Artenvielfalt im Apfelanbau in Deutschland und Österreich. 300 Hektar (entsprechen rund 420 Fußballfeldern) ein- und mehrjährige Blühflächen, über 5500 Pflanzungen von Hecken, Bäumen und Sträuchern sowie über 2000 Insekten-Nisthilfen bereichern heute Apfelplantagen und angrenzende Flächen, die das Rewe Group Nachhaltigkeitslabel Pro Planet unterstützen. Darüber hinaus wurden 6000 Vogelnistkästen und Fledermausquartiere aufgehängt, 400 Totholzhaufen angelegt und über 1000 Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt.

Bodensee war Vorreiter

Nach der erfolgreichen Einführung des Pro-Planet-Apfelprojektes in der Bodenseeregion erfolgte ab 2011 die Ausweitung auf weitere Anbaugebiete. Vom ökologischen Engagement profitieren auch die Obstbauern: Viele Vogelarten wirken als natürliche Helfer, weil sie schädigende Insekten oder Mäuse vertilgen. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge sichern zudem die Bestäubung der Apfelblüten. Das Projekt zeigt, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen: Im konventionellen Apfelanbau ist das Potenzial zur Förderung der biologischen Vielfalt groß.

Vorausgegangen war im Jahr 2009 ein von Rewe Group, Bodensee-Stiftung und der Vertriebsgesellschaft Obst vom Bodensee gemeinsam gestartetes, richtungsweisendes Pilotprojekt: Dabei wurden unterschiedliche Maßnahmen getestet, um das Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge zu verbessern und neue Lebensräume für die Insekten zu schaffen. Insgesamt wollten die Projektpartner durch ein verbessertes Umweltmanagement die Nachhaltigkeit im Obstbau am Bodensee stärken. Hieraus entwickelte sich eine bis heute enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Rewe Group und Bodensee-Stiftung. Aktuell arbeiten beide Partner gemeinsam an der Integration von wirkungsvollen Biodiversitätskriterien in Standards und Qualitätssiegel der Lebensmittelbranche sowohl in Deutschland als auch auf EU-Ebene.

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