Der Naturschutz im Rahmen der FFH-Richtlinie muss alle Beteiligten einbinden und Interessen ausgleichen; ansonsten drohen Akzeptanzprobleme und wirtschaftliche Nachteile. Das war ein Fazit des 6. Berliner Forums von DBV und Landwirtschaftlicher Rentenbank. „Naturschutz und landwirtschaftliche Produktion müssen mit neuen Strategien flächeneffizient und kooperativ in Einklang gebracht werden", forderte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. Er begrüßte das Vorhaben der neuen EU-Kommission, Natura-2000 auf den Prüfstand zu stellen. Krüsken betonte, die Landwirte seien zur Zusammenarbeit beim Arten- und Biotopschutz bereit; sie verlangten aber Korrekturen beim Schutzgebietssystem und der Natura-2000-Richtlinie. Deutsche Behörden gingen in...