Mehr Kreativität in den Lieferbeziehungen zwischen Milchproduzenten und Molkereien hat erneut der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, angemahnt. Es gehe darum, den Spielraum für eine marktgerechte Ausgestaltung der Lieferverträge zu nutzen. Konkret sprach sich Rukwied für flexible Preisfindungsmodelle in Abhängigkeit von der Marktentwicklung aus. Dabei gehe es um eine differenzierte Bezahlung der monatlichen Milchanlieferungsmengen in Abhängigkeit von der jeweiligen Verwertung der Milch. Dies könnte bedeuten, dass eine Molkerei für einen bestimmten Anteil der angelieferten Milch einen auskömmlichen Preis bezahlt. Für die Restmenge, die aufgrund einer Überschusssituation am Markt nur zu schlechteren Bedingungen...