Das Europäische Parlament hat beschlossen, die EU-Programme für Schulmilch und Schulobst zusammenzuführen und jährlich mit einem um 20 Millionen Euro erhöhten Budget von insgesamt 250 Millionen Euro auszustatten. Auf den Gesetzentwurf hatten sich Parlament, Rat und Kommission zuvor geeinigt. Vorrangig verteilt werden sollten frische und lokale Produkte anstelle von verarbeiteten Lebensmitteln. Nicht abgegeben werden sollen Produkte mit zugesetzten Süßstoffen und künstlichen Geschmacksverstärkern. Für die Umsetzung des Programms in Deutschland sind die Bundesländer zuständig. Das neue Programm startet am 1. August 2017.