Rechnungshof mahnt Unregelmäßigkeiten an
Der Jahresbericht des EU-Rechnungshofs liegt vor. Bei der Vergabe der Fördermittel wurden mehr Fehler bemängelt, als noch im Vorjahr.
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Der Europäische Rechnungshof hat in seinem Jahresbericht eine gestiegene Fehlerquote bei der Vergabe von EU-Agrarfördermitteln festgestellt: Die Quote im Bereich „Natürliche Ressourcen" erhöhte sich von 2,6 auf 3,9 Prozent, hauptsächlich verursacht durch zu Unrecht beantragte Flächen. Bei der Untersuchung von 228 Zahlungsvorgängen wurden in etwa 20 Prozent der Fälle Fehler entdeckt, besonders häufig bei Öko-Regelungen. Der Rechnungshof fordert die EU-Kommission auf, die Kontrollsysteme zu verbessern und zuverlässiger zu prüfen, ob Antragsteller rechtmäßig über die beantragten Flächen verfügen.
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Bei der Vergabe von EU-Agrarfördermitteln sind 2025 deutlich mehr Fehler aufgetreten als im Vorjahr. Wie aus dem vergangene Woche veröffentlichten Jahresbericht des Europäischen Rechnungshofs (EuRH) hervorgeht, stieg die geschätzte Fehlerquote im Haushaltskapitel „Natürliche Ressourcen“ von 2,6 auf 3,9 Prozent. Hauptursache für den Anstieg waren nach Angaben der Prüfer Flächen, für die zu Unrecht Fördermittel beantragt wurden. 228 Zahlungsvorgänge unter der Lupe Das Gros der Ausgaben in der untersuchten Haushaltsrubrik entfällt auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP): 2025 lag der Anteil bei 95,3 Prozent. Die übrigen Mittel flossen unter anderem in die Fischerei sowie in Umwelt- und Klimaschutzprogramme. Für seine Untersuchung nahm der...
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