Lauter Ruf nach Sofortpaket
Der Deutsche Bauernverband (DBV) rechnet in seiner Erntebilanz 2026 insgesamt mit einer unterdurchschnittlichen Getreideernte von 41,9 Millionen Tonnen. Der DBV fordert ein „Sofortpaket“ zum Erhalt der Liquidität auf den Betrieben.
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Der Deutsche Bauernverband bilanziert die Getreideernte 2026 mit 41,9 Millionen Tonnen, was 7 Prozent unter dem Vorjahr liegt und hauptsächlich auf fehlende Niederschläge in Süd- und Westdeutschland zurückzuführen ist. Zusätzlich zur schwachen Ernte belasten Bauernpräsident Rukwied zufolge unterdurchschnittliche Erlöse seit drei Jahren sowie kontinuierlich steigende Kosten für Energie, Düngemittel und Pflanzenschutzmittel die Betriebsliquidität. Der DBV fordert daher ein „Sofortpaket" von der Bundesregierung, um die Liquidität der Betriebe für die Finanzierung der nächsten Ernte zu sichern.
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Eine Erntemenge, die leicht unter dem langjährigen Mittel liegt, hat der Deutsche Bauernverband mit den Angaben seiner Landesbauernverbände für 2026 ermittelt. 41,9 Mio. Tonnen wurden bundesweit geerntet. Das sind 7,0 Prozent weniger als im Vorjahr (2025: 45,2 Mio. Tonnen). Der Ertrag über alle Getreidearten liegt mit 68,9 dt/ha sogar um 9,0 Prozent unter dem Vorjahr. „Die diesjährige Ernte ist von enormen regionalen Unterschieden geprägt, mit einem starken Nord-Süd-Gefälle. Insbesondere in Süd- und Westdeutschland haben fehlende Niederschläge zu schwachen Erträgen bis hin zu Missernten bei einzelnen Kulturen geführt“, bewertet Bauernpräsident Joachim Rukwied die Ernteergebnisse. Ernteergebnisse, die hinter den Erwartungen zurückbleiben,...
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