So geht das Einstreuen leicht von der Hand
Bis vor wenigen Jahren war die Einstreu von Schweineställen vor allem auf Biobetrieben und bei alternativen Haltungen anzutreffen. Neue Vermarktungsmöglichkeiten von Strohschweinen und der „Nationale Aktionsplan Kupierverzicht“, der eine Verminderung des routinemäßigen Kupierens der Schwänze bei den Ferkeln zum Ziel hat, veranlassen Landwirte nun, zunehmend in Ställe mit Einstreu im Liegebereich und/oder Auslauf zu investieren. In kleinen und mittleren Beständen kann das Einstreuen händisch erledigt werden, doch wie geht man mit großen Strohmengen um? Eine Reihe unterschiedlicher Verfahren steht zur Auswahl.
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# Zusammenfassung
Neue Vermarktungsmöglichkeiten für Strohschweine und der Aktionsplan Kupierverzicht führen dazu, dass immer mehr Schweinehalter in eingestreute Ställe investieren. Für das Einstreuen stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung: händisches Einstreuen, schienengeführte Strohpodeste mit manueller oder motorisierter Fortbewegung, Strohzerkleinerer mit Rohrtransport sowie vollautomatische Einstreuanlagen. Die Wahl des Verfahrens hängt von Bestandsgröße, Stallausstattung und betrieblichen Ressourcen ab. Ein Vorteil manueller Methoden liegt in der besseren Kontrolle der Strohqualität, um verschimmeltes Material auszusortieren.
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Von allen Arbeiten in der Mastschweinehaltung nimmt der Aufwand für das Einstreuen und Entmisten die größte Position ein. So lohnt es sich, bei Planungen diesen Kostenblock besonders im Auge zu behalten. Für welches Verfahren man sich entscheidet, hängt von Faktoren wie der Bestandsgröße, den baulichen Gegebenheiten, der Einstreumenge je Tier und Tag, der Kapital- und Arbeitskräfteausstattung im Betrieb, aber letztendlich von der individuellen Einschätzung und den persönlichen Vorlieben ab. Die folgenden fünf Verfahren für das Einstreuen stehen zur Verfügung: händisch aus einem Strohwagen händisch von einem verschiebbaren Podest aus mobil mit einem Hofschlepper automatisch durch ein fest installiertes Rohrsystem automatisch durch einen...
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