
Deutschland erhält mehr Rindfleisch aus dem Ausland
Beim größten Lieferanten mit mehr als einem Viertel der Gesamtimportmenge handelte es sich um die Niederlande. Von dort gelangte rund 6,8 Prozent mehr Rindfleisch nach Deutschland. An zweiter Stelle folgte Polen. Dort wurden die Transporte nach Deutschland um fast ein Viertel ausgebaut. Einen Großteil der Einfuhren bezog die Bundesrepublik aus Staaten der EU, nur ein kleiner Anteil entfiel auf Drittländer. So hatten 87,3 Prozent der Importe ihren Ursprung in Mitgliedstaaten der EU. Wegen sinkender Rinderbestände in Deutschland und einer dadurch rückläufigen heimischen Produktion von Rindfleisch ist der Bedarf an Einfuhren aus anderen Staaten gestiegen. Auch das für internationale Lieferanten attraktive Preisniveau in Deutschland dürfte zu einem Anstieg der Importe beigetragen haben. Da in den nächsten Monaten von einer knappen Versorgung mit Rindfleisch auszugehen ist, sind weiterhin größere Einfuhrmengen als im Vorjahr zu erwarten.



