
ASP: Sperrzonen in Hessen sollen verkleinert werden
Der Bau der Festzäune in verschiedenen Kompartimenten nähere sich, so das Ministerium, der Fertigstellung. Um die Akzeptanz der Seuchenpräventionsmaßnahmen zu erhöhen, seien die betroffenen Landwirte aufgefordert, Vorschläge zur Zaunführung zu machen, da sie die lokalen Gegebenheiten am besten kennen. Probleme bereite auch die abnehmende Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung. Zudem gebe es immer wieder Probleme mit Vandalismus und Zäune zerstört würden.
Eine Aufhebung der Sperrzone III um die Hausschweinebestände in Hessen könnte frühestens Ende Februar erfolgen. In Brandenburg wurden seit Jahresbeginn nur wenige neue Fälle gemeldet, zuletzt in der Region Oderspreewald-Lausitz. Bei diesen stabilen Bedingungen könnten die Sperrzonen nach und nach verkleinert werden. In Sachsen wurde kürzlich ein neuer ASP-Fall bei Bautzen gemeldet, der erste seit Herbst 2024. Trotz dieser Herausforderungen bleibe werde weiterhin angestrebt, die Sperrzone II bis zum Sommer zu verkleinern, wenn auch nicht in dem ursprünglich geplanten Umfang.


