
Flächenstilllegung - mehr als nur Brache
Betriebe mit mehr als 10 Hektar Ackerland können für den ersten Hektar Stilllegungsfläche eine Förderung von 1.300 Euro pro Hektar nach der Öko-Regelung 1a erhalten. Dies kann insbesondere auf Grenzertragsstandorten wirtschaftlich attraktiv sein. Darüber hinaus fördern Brachen die Bodenfruchtbarkeit, verbessern den Wasser- und Stickstoffhaushalt und unterstützen die Artenvielfalt.
Ein Kurzvideo auf Youtube der Bodensee-Stiftung beleuchtet die Vorteile von Stilllegungsflächen für Landwirtschaft, Gesellschaft und Biodiversität. Die Landwirte Jan Lanvers und Christian Eimer sowie der Ökologe Dr. Guy Pe’er vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) diskutieren über die praktische Umsetzung und die ökologischen Effekte. Das Video ist auf YouTube und auf der CAP4GI-Website verfügbar.
Das Video entstand im Rahmen des Projektes “CAP4GI - GAP für vielfältige Landschaften”, das von der Bodensee-Stiftung und Partnern in enger Zusammenarbeit mit Landwirten entwickelt wurde. Ziel ist es, zukünftige Agrarumweltmaßnahmen so zu gestalten, dass sie eine höhere Akzeptanz in der Landwirtschaft finden.

