Wo stehen wir nach vier Jahren Reduktion von Pflanzenschutzmitteln?
Johannes Roth vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) erläuterte auf der Bildungs- und Beratungswoche 2024 des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, wie die Strategie zur Reduktion des chemisch-synthetischen Pflanzenschutzes in Baden-Württemberg vorankommt. Seit der Einführung des Biodiversitätsstärkungsgesetzes im Jahr 2020 seien bereits große Erfolge erzielt worden, aber es bleibe noch viel zu tun.
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Das Wichtigste in Kürze Biodiversitätsstärkungsgesetz: Bis 2020 soll der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in Baden-Württemberg um 40 – 50 Prozent reduziert werden. Zukunftsprogramm Pflanzenschutz: Seit September 2024 mit dem Ziel einer bundesweiten Reduktion der Risiken und des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln um 50 Prozent bis 2030. Reduktionsfortschritt: Bereits 2020 wurde eine Reduktion um neun Prozent erreicht, 2021 um fünf Prozent. 2022 waren es 13 Prozent (mehr dazu auf Seite 12). Monitoring: Ein Betriebsdatenerfassungsnetz auf 220 Betrieben überwacht die Pflanzenschutzmittelmengen und die Risiken für Säume, Gewässer und Boden. Größtes Risiko: Organismen in Ackerrandstreifen sind am stärksten durch...
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