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Milchviehhaltung

Nasses Jahr 2024 erhöht Risiko für Infektionen mit Leberegeln

In regenreichen Jahren wie diesem steigt die Belastung durch große Leberegel. Der Grund. Der Zwischenwirt des Parasiten, die Zwergschlammschnecke, lebt in Feuchtgebieten und Schlamm und entwickelt sich umso besser, je feuchter es ist. Umso wichtiger sind entsprechende Maßnahmen auf der Weide, wie beispielsweise das Auszäunen von feuchten Stellen.
von Redaktion Erschienen am 24.09.2024
Die vielen Niederschläge in diesem Jahr haben das Risiko für Leberegel-Infektionen bei Kühen erhöht. Ein Grund: Der Zwischenwirt des großen Leberegels, die Zwergschlammschnecke, entwickelt sich umso besser, je feuchter es ist. © Boehringer Ingelheim

Der große Leberegel (Fasciola hepatica) ist ein weltweit verbreiteter Endoparasit. Ein Befall mit dem Blut saugenden Wurm führt bei Milchkühen zu einer geringeren Milchleistung und Störungen der Fruchtbarkeit und bei Rindern zu reduzierter Gewichtsentwicklung.

Risiko für weitere Erkrankungen steigt

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nun, dass ein Leberegelbefall zudem ein Risikofaktor für eine Infektion mit Salmonella dublin, einem gramnegativen Bakterium, sein kann. S. dublin führt bei Rindern zu Aborten, Durchfällen oder Lungenentzündungen, aber stellt zudem auch einen gefährlichen Zoonoseerreger dar.

Da die Erkrankungssymptome unspezifisch sind und keinen eindeutigen Hinweis auf den Parasiten bieten, ist eine sorgfältige Diagnostik wichtig für eine gezielte Bekämpfung des großen Leberegels.

Die Bekämpfung im Tier ist laut dem Veterinärunternehmen dann jedoch einfach: Bei der Therapie helfe ein Kombi-Antiparasitikum im Pour-On Verfahren – auch gegen Leberegel. Weitere Informationen gibt es hierzu unter: https://www.tiergesundheitundmehr.de/parasitenbekaempfung

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