„Gumboroviren lauern in nahezu jedem Stall“
Wenn Junghennen oder Mastgeflügel plötzlich apathisch wirken, das Gefieder struppig wird und vielleicht auch noch Durchfall auftritt, kann es die Erkrankung Gumboro sein. Warum dies trotz regelmäßiger Impfungen immer wieder eintreten kann, das weiß Carmen Sanmartin. Die Fachtierärztin für Geflügel arbeitet bei der Tierarztpraxis Dr. Henning Weiß in Rot am See. Ihr Schwerpunkt ist die Gesundheit des Mastgeflügels. Im Interview erklärt sie, weshalb Gumboro immer wieder und vor allem bei Biobetrieben ein Thema ist.
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Dr. Heike Engels, Veterinärfachjournalistin, Syke BWagrar: Frau Sanmartin, wie häufig ist Gumboro in Deutschland, Europa und weltweit? Sanmartin: Gumboro, auch infektiöse Bursitis oder abgekürzt IBD von Infectious Bursal Disease genannt, ist weltweit verbreitet und gehört zu den Top fünf der Geflügelkrankheiten. Der Erreger ist sehr widerstandsfähig und wird häufig nicht richtig entdeckt. Er hat in geflügeldichten Regionen eine große Bedeutung. Die Infektion ist nicht nur bedeutend, weil sie die Tiere schwächt, sondern auch, weil sie die Wirtschaftlichkeit der Geflügelproduktion stark beeinflusst. Sekundärinfektionen erfordern einen hohen Antibiotikaeinsatz, was wir nicht mehr wollen, und die Behandlung der Tiere kostet natürlich auch...
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