Rinder verursachen weniger Treibhausgase als bisher angenommen
Ein irisches Forscherteam hat gerade die Untersuchungsergebnisse eine Projektes veröffentlicht, in dem Stickstoffemissionen aus Urin und Mist im Frühjahr, Sommer und Herbst auf gut durchlässigen, mäßig entwässerten und nicht perfekt entwässerten Weideböden aufwändig gemessen wurden. Die Wissenschaftler hätten dabei festgestellt, so meldet es am Wochenanfang der Bundesverband Rind und Schwein (BRS), dass die durchschnittlichen N2O-Emissionsfaktoren erheblich niedriger ausgefallen seien als sie im IPCC-Standard für Weidetiere zuvor unterstellt worden seien.
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Bisher sei man in diesem Zusammenhang davon ausgegangen, dass rund 41 Prozent des N2O-Treibhausgase-Inventars aus dem Urin und Kot der Weidetiere stammt. Nach den aktuellen Untersuchungen wären es nur 23 Prozent.



