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Geflügelwirtschaftsverband

Putenhalter wehren sich gegen Tierschutz-Vorwürfe

Die Putenhaltung in Deutschland ist tiergerecht, steht im Einklang mit dem Tierschutzgesetz und hat erwiesenermaßen mit die höchsten Standards weltweit“, btonte Thomas Storck, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) und Vizepräsident des Zentralverbandes der  Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG), in Reaktion auf die von der Albert Schweitzer Stiftung in Baden-Württemberg erhobene Verbandsklage gegen die Putenhaltung.

 

 

 

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DAls „Luftnummer“ kritisierte Storck die aus Sicht der Putenwirtschaft inhaltlich substanz- und haltlose Klage. Von „systematischen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz“, wie von den Tierrechtlern in einem offenkundigen Show-Prozess angeprangert, könne nicht im Geringsten die Rede sein, betonte Thomas Storck: „Es sind gerade die Putenhalter, die mit ihrer freiwilligen Selbstverpflichtung, den Bundeseinheitlichen Eckwerten für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen, im Einvernehmen mit Wissenschaft, Behörden und Tierschutz die Standards in der deutschen Putenhaltung deutlich angehoben und das Tierwohl nachweislich verbessert haben.“

Die Einhaltung der Vorgaben der Eckwerte werden von den zuständigen Behörden kontrolliert; damit haben die Eckwerte quasi rechtsähnlichen Charakter und sind für die deutschen Putenhalter bindend.

„Gesundheitskontrollprogramm belegt Vorreiterrolle der Putenwirtschaft“

Einzigartig dabei sei besonders das Gesundheitskontrollprogramm als Kern der Bundeseinheitlichen Eckwerte. Anhand tierbasierter Indikatoren werden Rückschlüsse auf den Gesundheitsstatus und das Wohlbefinden der Puten gezogen, der Putenhalter bekommt direkt eine Rückkopplung und gegebenenfalls werde die Erarbeitung und Umsetzung eines Gesundheitsplans in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Tierarzt in die Wege geleitet.

„Dieses innovative, aufs Tierwohl ausgerichtete Konzept belege die Vorreiterrolle der Putenwirtschaft und sei vorbildhaft auch für andere Bereiche der Nutztierhaltung“, betonte der VDP-Vorsitzende Storck. Das zugrundeliegende Konzept wurde mit Vertretern aus Behörden von Bund, Ländern und Landkreisen, der Putenwirtschaft, der Tierärzteschaft und dem Tierschutz unter wissenschaftlicher Begleitung erarbeitet.

 

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