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Reserveantibiotika

Kein Anstieg bei Geflügel und Schweinen

Der Anstieg bei Reserveantibiotika lässt sich nicht auf die häufig kritisierten Schweine- und Geflügelhaltungen zurückführen. Hierauf macht das Internetportal "wir-sind-tierarzt" aufmerksam, nachdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 3. August die aktuellen Zahlen des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) zur Abgabe von Antibiotika durch die pharmazeutische Industrie veröffentlicht hatte, und dabei deutliche Abweichungen zu den Erhebungen der Qualitäts und Sicherheits (QS) GmbH festgestellt wurden.
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Von den insgesamt abgegebenen 19,4 Tonnen wurden laut QS 2015 6,7 Tonnen eingesetzt – bei rückläufiger Tendenz. Die Forderung des Autors: "Es sollten Systeme entwickelt werden, die den Einsatz dieser wichtigen Wirkstoffgruppen bei Haustieren und Pferden, vor allem aber bei Milchkühen erfassen. Generell ist der Anteil dieser "besonders kritischen Wirkstoffe" an der Gesamtanti-biotikamenge in der Tiermedizin mit 2,3 Prozent auch 2015 gering.

In der Humanmedizin liegt er bei 50 Prozent(Deutschland)."Wir müssen weg von den Tonnen-Vergleichen". Solange nicht klar – und auch international vergleichbar – nachgewiesen werden kann, welcher antibiotische Wirkstoff wo (Tierart und Nutzungsart) eingesetzt wird, sollten weitere Restriktionen für die Tiermedizin sorgfältig abgewogen werden. Deutschland scheint mit seinen Anstrengungen zur Antibiotika-Reduktion weltweit Vorreiter zu sein.

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