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Antibiotikaeinsatz

Resistenzen hängen von der Tierart ab

Jeder Einsatz von Antibiotika fördert die Resistenzentwicklung bei Bakterien. Damit Wirkstoffe gemäß den „Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln“ eingesetzt werden, müssen Tierärzte ein klares Bild von der Resistenzsituation haben. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erhebt Daten zu tierpathogenen Bakterien im Rahmen des Resistenzmonitorings GERM-Vet seit dem Jahr 2001.
Veröffentlicht am

Während bei Erregern von Durchfallerkrankungen und Hautinfektionen seit Jahren teilweise sehr hohe Resistenzraten festgestellt wurden, reagieren Erreger von Atemwegsinfektionen meist empfindlich auf die Behandlung mit Antibiotika. Insbesondere die Bakterienspezies Escherichia coli und Staphylococ-cus aureus wiesen Resistenzraten von bis zu 90 Prozent auf.

Die Häufigkeit, mit der MRSA gefunden werden, ist abhängig von der Tierart. Am häufigsten finden sich diese im Berichtszeitraum beim Schwein (60 Prozent), am seltensten beim Nutzgeflügel. Im Zeitraum 2012/13 wurden insgesamt 2174 Keime untersucht. Bewertet wurden diese Ergebnisse anhand veterinärme-dizinischer klinischer Grenzwerte, um Vorhersagen für die Wahrscheinlichkeit eines Therapieerfolges treffen zu können.
 

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