Sauenhalter unter großem Druck
Quer durch alle Betriebszweige müssen Landwirte aktuell enorme Schwierigkeiten bewältigen. Ursache dafür sind die niedrigen Preise, beklagte vor kurzem der niedersächsische Landvolkpräsident Werner Hilse. „Ganz böse dran“ seien erneut die Halter von Sauen. Sie hätten die Umstellung auf die Gruppenhaltung noch nicht verkraftet und sähen sich bereits mit den nächsten Forderungen konfrontiert.
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Als Alarmsignal wertet der Verband den heftigen Strukturwandel. Innerhalb von drei Jahren hat jeder dritte Sauenhalter diesen Betriebszweig aufgegeben. Von 3600 Höfen mit Ferkelerzeugung in 2010 waren 2013 2600 über geblieben. „Diese Zahlen machen nachdenklich“, schilderte Hilse. Auch der Arbeitskreis Sauenhaltung im Landvolk Niedersachsen fürchtet, dass die Sauenhaltung sich aus bäuerlicher Hand verabschieden könnte, die Wachstumsschwelle tendiere bereits zu Größenordnungen von Höfen mit 500 Sauen. Auch auf dem Markt lasse die Prognosen keine Entlastung erkennen. Am Ferkelpreis fehlt bei einem Grundpreis von zuletzt 33 Euro fast die Hälfte gegenüber 60 Euro im Frühjahr. Die Schweinemäster konnten einen großen Teil ihrer Mindererlöse an...
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