EU: Wettbewerbsfähigkeit der Geflügelbranche geschwächt
Die Wettbewerbsfähigkeit der Geflügelwirtschaft in der EU ist laut Forschern der Universität Wageningen durch die aktuelle Abwertung von Währungen wichtiger Wettbewerberländer deutlich geschwächt. So können Argentinien und Brasilien ausgehend von wirtschaftlichen Kennzahlen aus dem Jahr 2011 nach einer zehnprozentigen Abwertung ihrer heimischen Währungen gegenüber dem Euro in der EU günstiger Geflügelfleisch verkaufen als die hiesige Fleischindustrie: Der brasilianische Real verlor im Vergleich zum Referenzkurs 2011 fast 30 Prozent und der argentinische Peso fast 50 Prozent an Wert.
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In Kombination mit ihren ohnehin schon deutlich niedrigeren Produktionskosten könnten die südamerikanischen Anbieter laut der Studie nun trotz Einfuhrzoll die Preise der EU-Konkurrenz deutlich unterbieten. Die Produktionskosten 2011 beziffern die Wageninger Experten für die EU auf im Durchschnitt 1,66 Euro pro kg Schlachtgewicht (SG). Im Einzelnen ergeben sich für Deutschland 1,64 Euro pro kg SG, für Italien 1,82 Euro pro kg SG, für Dänemark 1,71 Euro pro kg SG, für Frankreich 1,70 Euro pro kg SG, für das Vereinigte Königreich 1,69 Euro pro kg SG und für die Niederlande 1,65 Euro pro kg SG. Deutlich günstiger war die Geflügelfleischerzeugung in Brasilien mit 1,19 Euro pro kg SG und in Argentinien mit 1,18 Euro pro kg SG. Der...
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