Eierpreise nicht unter Einstand
Der von Lebensmitteldiscountern für zehn Eier aus Bodenhaltung verlangte Preis von 99 Cent liegt nicht unter dem Einkaufspreis. Ein laut Wettbewerbsrecht unzulässiger Verkauf unter Einstandspreis liegt demnach nicht vor. Jeweils bezogen auf ein Zehnerpack an Eiern wurde der Preis für Ware aus Bodenhaltung um 23 Prozent, aus Freilandhaltung um 13 Prozent und aus ökologischer Erzeugung um 12 Prozent reduziert.
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Lidl und Norma zogen fast zeitgleich nach. Die baden-württembergische Landesbeauftragte für Tierschutz, Dr. Cornelie Jäger, bezeichnete die aktuelle Preisentwicklung bei Eiern als „aus der Zeit gefallen“, denn Umfragen zufolge wollten 20 bis 60 Prozent der Verbraucher eine verantwortungsvolle Kaufentscheidung treffen und seien auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel von tiergerechter gehaltenen Tieren auszugeben. So aber würden Hühnerhalter demotiviert, sich für mehr Tierschutz in den Geflügelställen einzusetzen. Man könne schließlich nicht davon ausgehen, dass die Discounter die Eier derart billig verkauften und trotzdem einen angemessenen Preis an die Hühnerhalter bezahlten, erklärte Jäger. Zu diesem Preis könnten Eier...
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