Eberstation Herbertingen: Wir sind wieder da
Es war eine Katastrophe, die sich vor ziemlich genau einem Jahr auf der Besamungsstation in Herbertingen anbahnte und die schließlich zur Gewissheit wurde. Die Hälfte der 200 Zuchteber hatte sich mit dem PRRS-Virus infiziert. Alle Tiere mussten getötet werden. Seit Anfang April läuft es wieder normal auf der Station des Schweinezuchtverbandes. Der Seuchenausbruch hatte jedoch Folgen. Die Station gleicht seither einem Hochsicherheitstrakt.
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Heute herrscht Hochbetrieb. Nicht alle Kunden haben daran gedacht, dass morgen Feiertag ist“, sagt und lächelt Dr. Beate Schumann, Stationsleiterin in Herbertingen, während das Telefon in ihrem Büro klingelt. „Ich muss da noch mal ran“, sagt sie und eilt in ihr gegenüberliegendes Arbeitszimmer. Normalbetrieb auf der mit 200 Ebern großen Station in Oberschwaben, einer von fünf Eberstationen des Schweinezuchtverbandes. Vor einem Jahr, im November, endete die tägliche Routine des Spermaversandes abrupt. Bei einer Stichprobenuntersuchung war der Befall mit PRRS-Viren entdeckt worden. Die Spermaproduktion wurde eingestellt, schließlich alle 200 Eber getötet. Auf Eberstationen kommt es immer wieder zu PRRS-Ausbrüchen, weil die Erreger auch...
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