Milchkonzern DMK auf Partnersuche
Der Geschäftsführer der größten deutschen Molkerei bescheinigt der Milchwirtschaft, unzureichend für die Zukunft gerüstet zu sein. Verglichen mit internationalen Konkurrenten gebe es massiven Aufholbedarf, zitiert heute die „Financial Times Deutschland“ Josef Schwaiger, Chef des Deutschen Milchkontors. Schwaiger fordert mehr Zusammenarbeit. „Wenn die deutsche Milchwirtschaft eine deutsche bleiben will, dann kommen die Kollegen an diesem Thema nicht vorbei“, sagte er dem Financial Times Deutschland-Schwestermagazin Capital.
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Das Deutsche Milchkontor (DMK) ist im vergangenen Jahr durch die Verschmelzung der Genossenschaften Nordmilch und Humana Milchunion entstanden und setzt derzeit 4,6 Milliarden Euro um. Mit 6,9 Milliarden Kilogramm verarbeitet das Kontor ein Viertel aller deutschen Milchprodukte. Für den extrem zersplitterten Markt sei das eine neue Dimension: Müller, die Nummer zwei, verarbeitet laut Financial Times etwa ein Zehntel. In Norwegen, Schweden, Dänemark oder Holland kommen die Marktführer auf Abdeckungsgrade von 80 bis 97 Prozent. Schwaiger hält die Tage des deutschen Flickenteppichs indes für gezählt. 2015 läuft die Milchquote aus, die in der Europäischen Union die Milchmenge begrenzt. Jeder Milchviehhalter darf dann so viel Milch...
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